Aktuelles

Magnetophonband

Recht bald nachdem die Digitalisierung im Audio-Bereich Einzug gehalten hatte war DREIKLANG dabei. Schon relativ früh war einer unser Arbeitsschwerpunkte die Digitalisierung und Restauration alter, analoger Bänder.

Nach wie vor bieten wir diesen Service an. Immer wieder bekomme ich so historische Bänder „auf den Tisch“. Teils sind es Musikaufnahmen, teils wirklich zeitgeschichtliche Dokumente.

Manchmal geht es einfach um die Digitalisierung zu Archivzwecken. Hin und wieder allerdings auch um teils sehr aufwendige Tonrestauration.

Immer wieder eine spannende Aufgabe.

Provisorium

Provisorien halten ja bekanntlich am längsten…

Als so um die Jahrtausendwende auch in Deutschland Kreuzfahrten immer beliebter wurden stellte die Hafenstadt Hamburg plötzlich fest, dass sie gar kein Kreuzfahrtterminal hat 😮

Also wurden auf der Brachfläche, die heute die Hafencity ist, schnell nach dem LEGO-Prinzip ein paar Container übereinander gestapelt, ein Dach drauf gelegt und fertig war das Hamburg Cruise Center.

Mittlerweile ist die Hafencity ein kompletter Stadtteil geworden, samt U-Bahn-Station und Universität, und Hamburg hat auch noch ein paar weitere Kreuzfahrtterminals bekommen, aber das Container-LEGO-Haus steht immer noch.

Wenn nun gerade mal kein Schiff bzw. dessen Passagiere abzufertigen sind kann man den hohlen, ungeheizten Containerstapel für Veranstaltungen mieten. OK, das Ganze hat den Charme und die akustischen Eigenschaften einer überdimensionalen Keksdose. Mit viel Deko, großen Heizlüftern, tollem Lichtdesign und einer ausgeklügelten Beschallungsanlage können fachkundige Menschen allerdings wahre Wunder vollbringen. So wird aus der Blechbüchse dann mit viel Aufwand tatsächlich eine klasse Event-Location!

Vor einigen Tagen durfte ich Teil dieser wundervollbringenden Crew sein. Mit viel Material und Manpower haben wir das leere Cruise Center in eine tolle Party-Halle verwandelt. Spaß hat´s gemacht! 🙂

Jazzterdays

Jazzterdays – Jazzrevue mit Songs & Storys

Anderthalb Jahrzehnte war der legendäre Jazzclub „Birdland“ geschlossen. Noch einmal soll er seine Pforten öffnen: für eine unvergessliche Nacht – die zeigt, dass Energie und Kreativität der Jazzmusik Zeit und Ort überleben.

New York, 1979. Wenige Stunden vor der Wiedereröffnung sinniert Barkeeper Walter über die große Zeit des Clubs. Seit 1949, der Eröffnung mit Lester Young und Charlie Parker, hat er alles mitbekommen – die schillernde und die nachtschwarze Seite des Jazz. Am Tresen mixt er knallharte und süffisante Geschichten über Liebe und Eifersucht, Drogen und Wahnsinn, Verbrechen und Tod. Im Mittelpunkt der kurzen Stories stehen Jazz-Ikonen wie Miles Davis, Ella Fitzgerald, Nina Simone, Thelonius Monk und Billie Holiday.  

Zu Walter gesellt sich die geheimnisvolle Jazzsängerin Nancy. Im verlassenen Club probt sie mit ihrer fünfköpfigen Band…

Eine großartige Produktion! Eine tolle Band, Live-Sprecher und Geräusche aus dem PC waren meine Signale. Das Ganze in einem Kino, vor, ja in der Projektion von Bildern zu den Geschichten um das und aus dem New Yorker Birdland.

Die Herausforderung für mich war das „Mischpult“ der Band, welches keine Knöpfe mehr hat. Eine Stagebox, die nur noch über das Tablet zu steuern ist. Klar, ich mische gerne aus dem Saal mit dem iPad. Allerdings komplett, von Anfang bis Ende, auf ein stabiles WLan angewiesen zu sein, erhöht dann doch etwas den Arenalinspiegel 😉

Jazzterdays bei facebook

Oberlehrer…

…war der Kommentar meiner Frau, als ich ihr gezeigt habe, wie liebevoll mein Arbeitsplatz für das Unterrichten angehender Meister der Veranstaltungstechnik vorbereitet war. 🙂

Gerade war wieder ein Kurs. Wir hatten, neben tontechnischen Themen, sehr interessante und konstruktive Diskussionen über Meisterpflicht und Pflichten der Meister bei Veranstaltungen. Auch für mich immer wieder bereichernd.

10.000!

…nur mal so nebenbei:

Heute habe ich die 10.000 Bilder von verschiedenen Menschen für dieses Jahr überschritten! Einzeln (Portraits) oder Kleingruppen, wohlgemerkt, keine Menschenansammlungen.

Und die Saison der Schulfotografie ist noch nicht vorbei…

🙂

Hochzeitsphotographie 2.0

Am Wochenende hat eine liebe Freundin von uns, eine unser „Ziehtöchter“, geheiratet…

Da ich auch mitfeiern wollte und sollte war ich nicht der „offizielle“ Hochzeitsphotograph. Natürlich hatte ich trotzdem die PEN-F dabei. Und natürlich habe ich reichlich Bilder gemacht.

Nicht abliefern zu müssen hat mir die Freiheit gegeben, Stimmungen einzufangen. Kein Blitz, Iso hoch, Art-Filter an und drauf da 😉

Klar, manches ist verwackelt, anderes verrauscht, die Farben eh durch den Artfilter verdreht. Aber die Bilder leben! Bin gespannt, wie es dem Brautpaar gefällt. Jetzt muss ich „nur noch“ aussortieren… *uff*

Schattenmann & Ghostbuster

Aktuell bin ich ganz viel fotografisch unterwegs. Teils zusammen mit Kollegen im Auftrage guter Schüler-Fotos, teils mit Models.

Hin und wieder werde auch ich dabei fotografisch „erwischt“ 😮

So hat mich neulich der Kollege Jörg Schiffke als Schattenmann abgelichtet, durch den Hintergrund unserer Schulportraits hindurch.

Und das Model Anja hat mich mit dem Handy erwischt, als ich mich in einem sehr verwunschenen und abenteuerlichen Lost Place mit drei Kameras behängt habe. Sie meinte, ich sehe, passend zur Location, aus wie ein Ghostbuster.

😉

Schattenmann
Schattenmann (von Jörg Schiffke)
Ghostbuster
Ghostbuster (von Anja)

 

Back to the roots – Rock `N´ Roll!

Mittwoch angehende Meister der Veranstaltungstechnik unterrichtet, Samstag back to the roots, zum Rock `N´ Roll, auch technisch…

Schon vor längerer Zeit hatte mich ein befreundeter Musiker gefragt, ob ich ihn bei der Ausrichtung der Hochzeitsparty seiner Tochter tontechnisch unterstützen würde.
Ja, klar, gerne! Wie üblich? Große Bühne, modernste Tontechnik und wunderbare Lightshow? So, wie bei seiner acht- bis zehnköpfigen Showband?
Nein, diesmal nicht. Spontan zusammengewürfelte Band, bestehend aus Freunden, Bekannten und dem Vater der Braut. Spontan zusammengewürfeltes Programm, bestehend aus einer Wunschliste von Freundinnen der Braut. Spontan zusammengewürfeltes Equipment, bestehend aus dem, was Musiker so zusammentragen.

Na gut, dann schaue ich mal, was meine Asservatenkammer dazu beisteuern kann…
Da wäre mein analoges Tascam Mischpult, welches mir seit einem Vierteljahrhundert treue Dienste leistet. Unterstützt durch das mittlerweile legendäre Yamaha SPX900. Ein kleines Köfferchen mit Mikrofon-Klassikern, vornehmlich Shure SM58. Und ein paar Kabel aus der Reserve-Kiste, die schon fast an Alterssteifheit leiden.

Und vor Ort?
Ein regenklammes Zelt, nicht wirklich Platz für die Band, von einer „Bühne“ gar nicht zu reden, und eine Stromversorgung á la Kabeltrommel-Daisy-Chain 😮
Das Pult positioniert auf der Bassbox, eher hinter als neben oder gar vor den Musikern: hören konnte ich dort nicht wirklich. Und fernsteuern mit den Tablet, wie neuzeitlich modern digital, kann ich das analoge Pult natürlich nicht.

Aber, hey, das Material hat gespielt wie in alten Zeiten und die Band hat gerockt! Die Hochzeitsgesellschaft hat getobt, die Braut und ihre Mutter haben geheult – alles bestens! 🙂

Long Live Rock ’n‘ Roll!