Notre-Dame 2008

Notre-Dame und die Betriebshaftpflicht

Tragisch, dass Anfang der Woche Notre-Dame in Paris so stark durch ein Feuer zerstört wurde. Glücklicherweise handelt es sich jedoch „nur“ um Sachschaden – wenn auch erheblichen. Und ebenso „glücklicherweise“ gehen die Behörden derzeit von einem Unfall aus und keinem Anschlag:

Laut Staatsanwaltschaft geht es um „unbewusste Zerstörung“ durch Feuer

Bauarbeiten sind vermutlich die Ursache des Brandes.

Und da kommt bei mir die drängende Frage auf, ob so einen Unfall wohl eine Betriebshaftpflichtversicherung abdeckt? Und wie hoch sind eigentlich die Prämien für eine Versichung, wenn der Schaden mehrere Hundert Millionen Euro betragen kann?

Natürlich bin ich versichert. Und DREIKLANG hat auch noch keinen Auftrag in Notre-Dame ausgeführt (und wird es wohl auch so bald nicht tun). Aber in Kirchen sind wir durchaus tätig. Und in Hotels, Kongresszentren, Museen…

In unserer Betriebshaftpflichtversicherung sind Deckungssummen angegeben in schwindelerregender Millionen-Höhe. Für Notre-Dame würde es nicht reichen, für ein Hotel vermutlich schon. Die Versicherungsprämie dafür ist allerdings auch sehr ordentlich 😮
Da muss „Oma lange für stricken“…

Und damit sind wir beim Kern meiner Überlegungen

Wie viele (kleinere) Dienstleistungsunternehmen in der Veranstaltungsbranche leisten sich eine ordentliche Deckungssumme ihrer Betriebshaftpflichtversicherung?

Wie schnell führt eine kleine Unachtsamkeit zu großem Schaden. Bei vielen Freelancern oder „Billiganbietern“ in der Branche wage ich zu bezweifeln, dass sie ausreichend abgesichert sind. Und dann bleibt der Geschädigte ggf. auf seinen Kosten sitzen oder ist gar ruiniert…

Qualität hat ihren Preis – auch in solchen Details.

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