Eine coole Band spielt Soul-Klassiker, das Ganze umrahmt durch kurze informative Dialoge rund um den Soul und seine Protagonisten. Eine großartige Show…
Nach der Show kam eine Zuhörerin zu mir, um sich bei mir für den tollen Sound zu bedanken:
Eigentlich geht es ihnen wohl nur um das Untersagen von Raubkopien. Aber wenn die Gitarre als solche ein Kunstwerk ist und dieses Kunstwerk nur „temporär“ öffentlich zu sehen ist, also z.B. bei einem Auftritt einer Band, dann darf sie nicht einfach so fotografiert werden. Da gibt es hohe urheberrechtliche Hürden. Und nun geht die Frage rum:
Sind Bandfotos jetzt illegal?
Für das Titelbild des Beitrags „Live On Tape“ habe ich nicht nur besagtes Instrument mit aufgenommen, sondern im Hintergrund stehen auch noch tatsächlich weitere Kunstwerke:
Ist mein Blog hier „Berichterstattung“? Dann darf ich das… Ist der Blog hier gewerblich, weil er zu meiner Firma gehört? Dann darf ich das nicht…
Fragen über Fragen!
Eigentlich habe ich ja früher bevorzugt E-Gitarren eines anderen Herstellers gespielt. Trotzdem besitze ich auch das „Kunstwerk“. Und wenn ich Fotos davon nicht mehr zeigen dürfte, wäre das vermutlich coolste Bild meiner eigenen Musiker-Karriere nicht mehr erlaubt:
Kürzlich war ich bei Kollegen im Lager, um an verschiedenen Yamaha-Pulten etwas nachzusehen und auszuprobieren…
Es war ganz witzig, wie da dann so diverse Generationen digitaler Mischpulte auf einem Haufen standen:
Plötzlich kam einer der Kollegen um die Ecke und meinte, es gäbe auch noch irgendwo ein Yamaha 01V. Eins der ersten Digital-Pulte, die wir viel und lange auf Veranstaltungen eingesetzt haben. Und tatsächlich! Er hat das Pult noch im Lager gefunden und es funktioniert sogar noch! (Bild im Header)
Ich finde es ja gut, wenn Geräte lange genutzt werden:
Das 01V (ohne „96“!) ist allerdings so alt und klingt entsprechend lange nicht so gut wie heutige Digitalpulte, dass wir es wohl nur noch aus nostalgischen Gründen aufheben werden… 😉
Dank des echten Winters, den wir dieses Mal tatsächlich in Hamburg hatten, geht es etwas später los mit dem ernst zu nehmenden Photovoltaik-Ertrag, als letztes Jahr:
Ihr wisst ja: Da wir in unserem Teil der Welt viel mehr CO2 ausstoßen, als der Globus verkraften kann, sollten wir zumindest kompensieren, was wir nicht vermeiden können:
Samuel singt sehr dezent und seine Texte sind sehr wichtig. Auch wenn seine treuen Fans alle Lieder in- und auswendig kennen und mitsingen – das gesprochene Wort zwischen den Lieder sollte natürlich ebenfalls gut zu verstehen sein.
Andererseits sollten die Stücke mit Band-Begleitung selbstverständlich „ordentlich Druck haben“.
Große Kirchen stellen mit ihrer halligen Akustik dbzgl. die verantwortlichen TechnikerInnen vor große Herausforderungen!
Mein Kollege Kennet, der selber in der DDDD-Band Schlagzeug spielt, hat ein hervorragendes Setup gebaut aus Linienstrahlern und gerichteten Bässen.
Kennet vertraut, wie ich, dabei gerne auf die Produkte der Fa. Fohhn:
In der Kirche neulich waren die verwendeten Lautsprecher zwar eine Nummer größer als im PEM-Theater seinerzeit, das Prizip aber ähnlich.
So konnte ich am Mischpult hervorragend arbeiten und habe trotz der schwierigen Akustik einen guten Sound, eine prima Sprachverständlichkeit hinbekommen.
Samuel solo und mit DDDD-Band haben ein tolles Konzert abgeliefert!