…kann es jetzt wieder los gehen!
Lange genug ist die Veranstaltungsbranche schon im Dornröschenschlaf:
Lange genug ist die Veranstaltungsbranche schon im Dornröschenschlaf:
Das obige Bild zeigt die Internationale Raumstation ISS über unserem Nachbarhaus. Bzw. ihre Leuchtspur beim Überflug…
Die ISS ist jetzt mit ihren rund 400km über uns gar nicht soooo weit weg. Eher erdnah im Vergleich zum Mond oder gar anderen Planeten. Nicht wirklich außerirdisch.
Die NASA hat ein Raumfahrzeug zum Mars geschickt. So weit bekannt…
Was vielleicht weniger bekannt ist: Der Mars-Rover ist mit einem Mikrofon ausgestattet, um die Geräusche des Mars aufzunehmen. Da der Mars eine Atmosphäre hat wurden Windgeräusche vermutet.
Es handelt sich um eins jener extrem hochwertigen Mikrofone von DPA, mit denen ich seit Jahrzehnten klassische Musik aufnehme, z.B. in Kirchen:
Und wie meine Kunden ihre Musik hin und wieder im Internet veröffentlichen hat auch die NASA ihre Aufnahmen vom Mars ins Netz gestellt:
Nunja, Windgeräusche sind bei Aufnahmen hier auf der Erde eher Störgeräusche. Vom Mars sind sie hochinteressant und erwünscht!
Warum ich das hier schreibe? Einfach, weil ich es spannend finde 😉
In letzter Zeit habe ich mich ja nun wirklich reichlich darüber auslassen müssen, dass Präsenz-Veranstaltungen in Zeiten von Corona keine gute Idee sind. Um genau zu sein: vieles ist direkt verboten!
Das führt auch zu völlig neuen Betätigungsfeldern bei mir…
Wer allerdings heute tatsächlich live seine Inhalte unter die Leute bringen möchte kommt ums Streaming, d.h. quasi „Sendung“ im Internet, nicht herum.
Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Volksdorf ist hierin sehr konsequent. Alle Andachten, Musiken und Gottesdienste finden zu den normalen Zeiten statt. Nur ohne Publikum/Gemeinde. Stattdessen wird alles live gestreamt. Und ist auch hinterher noch eine Weile im YouTube-Kanal der Kirchengemeinde zu sehen.
Und so haben die Volksdorfer nicht nur in Kameras und Tontechnik investiert, sondern auch in Lichttechnik.
Neuerdings erhellen zwei große Theater- bzw. Studio-Scheinwerfer die Akteure in der Kirche am Rockenhof in Hamburg-Volksdorf.
Das Bild oben im Kopf dieses Beitrags ist ein Standbild aus einem der Streams der Volksdorfer Kirchengemeinde. Vielen Dank, dass ich es hier zeigen darf. Links und rechts an den Wänden sind die zwei großen Scheinwerfer zu sehen, die ich gerade rechtzeitig zu den Oster-Feierlichkeiten ausliefern konnte.
Aufgrund hoher Inzidenzwerte sind auch dieses Jahr zu Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern Präsenz-Gottesdienste keine gute Option. Vor allem nicht in geschlossenen Räumen.
Die Kirchen im Wandsetal zum Beispiel haben für Karfreitag die Lesung für diesen Tag mit einem symbolischen Gang aus der Kirche auf den Friedhof filmisch umgesetzt und ins Netz gestellt:
DREIKLANG hat den gesprochenen Text aufgenommen und bearbeitet.
Gesprochen und die Kerze getragen hat Karen Wieprecht.
Kamera und Schnitt: Robert Schleßmann
„Eigentlich“ drehe ich ja keine Videos…
Nun hat mich kürzlich allerdings doch jemand überredet, ein Schulungsvideo zu erstellen. Für einen Online-Stammtisch, weil wir uns ja nicht live treffen können. Und ich ein paar physikalische Hintergrundinformationen für Fotografen übermitteln sollte.
Also habe ich mein Studio auf Video umgebaut. Und mich erstmalig damit beschäftigt, wie ich mit meinen Kameras vernünftig Videos erstellen kann.
Hat ganz gut geklappt. Auch wenn ein paar Unzulänglichkeiten entstanden sind, weil mensch ja nicht wirklich gleichzeitig Bild, Licht und Ton kontrollieren kann, wenn mensch vor der Kamera agiert.
Aber immerhin:

Lebensmittelläden dürfen ja auch im Lockdown öffen, sogar neu eröffnen. Aber eine Party feiern? Geht nicht!
…fragten sich Mitarbeiter:innen und Chefs der neuen PENNY-Filiale in Hamburg auf der Schanze.
Die Belegschaft filmt sich selbst am Vorabend der Neueröffnung, wie sie tanzend ihren neuen Markt erkunden.
DREIKLANG wurde gebucht, um die Ladenübergabe zu dokumentieren und die Mitarbeiter:innen zu fotografieren.
An anderer Stelle hatte ich schon über corona-konforme Gruppenfotos nachgedacht:
Wir wollten jedoch kein Risiko eingehen und haben selbst Gruppenfotos mit Abstand aller Beteiligten zueinander nicht ohne Masken gemacht. Verantwortungsvoll. Und irgendwie auch ein Zeitdokument.
Wieder einmal freue ich mich, einen wichtigen Moment fotografisch begleiten zu dürfen.

Mitten in der heftigsten Corona-Pandemie ist´s mit Reisen ja nicht so dolle. Dementsprechend sind Pass-Bilder aktuell nur bedingt gefragt…
Und so habe ich gerade mal wieder Passfotos gemacht.
Selbstverständlich habe ich durchgängig FFP2-Maske getragen, der Abstand zu den Fotografierten war nie geringer als zwei Meter und trotz leichtem Schneefall draußen (jaja, in Hamburg!) war die ganze Zeit Durchzug.
Wie üblich hat meine geduldige Assistentin für das erste Testfoto herhalten müssen.
OK, diesmal nur die halbe Assitentin 😉

Auf der Reeperbahn, tags kurz nach eins
Ob du Covid hast oder hast keins
Das wird festgestellt
In nem Testezelt
Auf der Reeperbahn, tags kurz nach eins
Meine Gattin und ich waren vorhin beim Covid-Schnelltest auf dem Kiez.
Nicht nur berühmte (Fetisch-) Clubs in Berlin sind jetzt Testzentren:
Schön, dass die Clubs auf diese Weise vielleicht noch einen Hauch ihrer Kosten hereinbekommen…
Neulich habe ich ja schon angedeutet, dass dieses Jahr die Weihnachtsgottesdienste anders aussehen werden:
Nun ist Heiligabend vorbei und ich war als Dienstleister relativ gut gefragt 🙂
Für einige Kirchengemeinden habe ich die Technik gestellt bzw. rechtzeitig vorher „in Schuss gebracht“. Den Heiligabend selber habe ich auf einem Friedhof verbracht, weil die benachbarte Kirchengemeinde dort ihre Gottesdienste gefeiert hat.
Der Gottesdienst war gut besucht! So kam nicht nur die Lichtstimmung, die wir aufgebaut hatten, zu entsprechender Würdigung. Gerade die Tonanlage war aufgrund der hohen Besucherzahlen und deren corona-konformer weitläufigen Verteilung auf dem Gelände wirklich nötig.
Die Licht- und Tonanlagen liefen übrigens vollständig im Akku-Betrieb.
Alles ist bestens gelaufen. Schön, mal wieder eine richtige Veranstaltung -live- betreut zu haben… 🙂
Es gibt ein paar Fakten über mich, die einige Menschen kennen:
Der erste Punkt hat dazu geführt, dass uns Freunde ein Adventsgesteck geschenkt haben. Sie haben sich denken können, dass wir noch keins hatten…
Punkt zwei und drei veranlasste Bekannte, mir schwarze Christbaumkugeln mit OLYMPUS-Schriftzug nahezulegen, als Reinhard Wagner diese in seinem Adventskalender auf Oly-e.de feilgeboten hat.