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Jazzterdays

Jazzterdays – Jazzrevue mit Songs & Storys

Anderthalb Jahrzehnte war der legend├Ąre Jazzclub ÔÇ×BirdlandÔÇť geschlossen. Noch einmal soll er seine Pforten ├Âffnen: f├╝r eine unvergessliche Nacht ÔÇô die zeigt, dass Energie und Kreativit├Ąt der Jazzmusik Zeit und Ort ├╝berleben.

New York, 1979. Wenige Stunden vor der Wiederer├Âffnung sinniert┬áBarkeeper Walter ├╝ber die gro├če Zeit des┬áClubs. Seit 1949, der Er├Âffnung mit┬áLester Young und Charlie Parker, hat┬áer alles mitbekommen ÔÇô die┬áschillernde und die nachtschwarze┬áSeite des Jazz. Am Tresen mixt er┬áknallharte und s├╝ffisante┬áGeschichten ├╝ber Liebe und Eifersucht, Drogen und Wahnsinn, Verbrechen┬áund Tod. Im Mittelpunkt der kurzen Stories stehen Jazz-Ikonen wie Miles Davis,┬áElla Fitzgerald, Nina Simone, Thelonius Monk und Billie Holiday. ┬á

Zu Walter gesellt sich die geheimnisvolle┬áJazzs├Ąngerin Nancy. Im verlassenen┬áClub probt sie mit ihrer┬áf├╝nfk├Âpfigen Band…

Eine gro├čartige Produktion! Eine tolle Band, Live-Sprecher und Ger├Ąusche aus dem PC waren meine Signale. Das Ganze in einem Kino, vor, ja in der Projektion von Bildern zu den Geschichten um das und aus dem New Yorker Birdland.

Die Herausforderung f├╝r mich war das „Mischpult“ der Band, welches keine Kn├Âpfe mehr hat. Eine Stagebox, die nur noch ├╝ber das Tablet zu steuern ist. Klar, ich mische gerne aus dem Saal mit dem iPad. Allerdings komplett, von Anfang bis Ende, auf ein stabiles WLan angewiesen zu sein, erh├Âht dann doch etwas den Arenalinspiegel ­čśë

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Oberlehrer…

…war der Kommentar meiner Frau, als ich ihr gezeigt habe, wie liebevoll mein Arbeitsplatz f├╝r das Unterrichten angehender Meister der Veranstaltungstechnik vorbereitet war. ­čÖé

Gerade war wieder ein Kurs. Wir hatten, neben tontechnischen Themen, sehr interessante und konstruktive Diskussionen ├╝ber Meisterpflicht und Pflichten der Meister bei Veranstaltungen. Auch f├╝r mich immer wieder bereichernd.

10.000!

…nur mal so nebenbei:

Heute habe ich die 10.000 Bilder von verschiedenen Menschen f├╝r dieses Jahr ├╝berschritten! Einzeln (Portraits) oder Kleingruppen, wohlgemerkt, keine Menschenansammlungen.

Und die Saison der Schulfotografie ist noch nicht vorbei…

­čÖé

Hochzeitsphotographie 2.0

Am Wochenende hat eine liebe Freundin von uns, eine unser „Zieht├Âchter“, geheiratet…

Da ich auch mitfeiern wollte und sollte war ich nicht der „offizielle“ Hochzeitsphotograph. Nat├╝rlich hatte ich trotzdem die PEN-F dabei. Und nat├╝rlich habe ich reichlich Bilder gemacht.

Nicht abliefern zu m├╝ssen hat mir die Freiheit gegeben, Stimmungen einzufangen. Kein Blitz, Iso hoch, Art-Filter an und drauf da ­čśë

Klar, manches ist verwackelt, anderes verrauscht, die Farben eh durch den Artfilter verdreht. Aber die Bilder leben! Bin gespannt, wie es dem Brautpaar gef├Ąllt. Jetzt muss ich „nur noch“ aussortieren… *uff*

Schattenmann & Ghostbuster

Aktuell bin ich ganz viel fotografisch unterwegs. Teils zusammen mit Kollegen im Auftrage guter Sch├╝ler-Fotos, teils mit Models.

Hin und wieder werde auch ich dabei fotografisch „erwischt“ ­čś«

So hat mich neulich der Kollege J├Ârg Schiffke als Schattenmann abgelichtet, durch den Hintergrund unserer Schulportraits hindurch.

Und das Model Anja hat mich mit dem Handy erwischt, als ich mich in einem sehr verwunschenen und abenteuerlichen Lost Place mit drei Kameras beh├Ąngt habe. Sie meinte, ich sehe, passend zur Location, aus wie ein Ghostbuster.

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Schattenmann
Schattenmann (von J├Ârg Schiffke)
Ghostbuster
Ghostbuster (von Anja)

 

Back to the roots – Rock `N┬┤ Roll!

Mittwoch angehende Meister der Veranstaltungstechnik unterrichtet, Samstag back to the roots, zum Rock `N┬┤ Roll, auch technisch…

Schon vor l├Ąngerer Zeit hatte mich ein befreundeter Musiker gefragt, ob ich ihn bei der Ausrichtung der Hochzeitsparty seiner Tochter tontechnisch unterst├╝tzen w├╝rde.
Ja, klar, gerne! Wie ├╝blich? Gro├če B├╝hne, modernste Tontechnik und wunderbare Lightshow? So, wie bei seiner acht- bis zehnk├Âpfigen Showband?
Nein, diesmal nicht. Spontan zusammengew├╝rfelte Band, bestehend aus Freunden, Bekannten und dem Vater der Braut. Spontan zusammengew├╝rfeltes Programm, bestehend aus einer Wunschliste von Freundinnen der Braut. Spontan zusammengew├╝rfeltes Equipment, bestehend aus dem, was Musiker so zusammentragen.

Na gut, dann schaue ich mal, was meine Asservatenkammer dazu beisteuern kann…
Da w├Ąre mein analoges Tascam Mischpult, welches mir seit einem Vierteljahrhundert treue Dienste leistet. Unterst├╝tzt durch das mittlerweile legend├Ąre Yamaha SPX900. Ein kleines K├Âfferchen mit Mikrofon-Klassikern, vornehmlich Shure SM58. Und ein paar Kabel aus der Reserve-Kiste, die schon fast an Alterssteifheit leiden.

Und vor Ort?
Ein regenklammes Zelt, nicht wirklich Platz f├╝r die Band, von einer „B├╝hne“ gar nicht zu reden, und eine Stromversorgung ├í la Kabeltrommel-Daisy-Chain ­čś«
Das Pult positioniert auf der Bassbox, eher hinter als neben oder gar vor den Musikern: h├Âren konnte ich dort nicht wirklich. Und fernsteuern mit den Tablet, wie neuzeitlich modern digital, kann ich das analoge Pult nat├╝rlich nicht.

Aber, hey, das Material hat gespielt wie in alten Zeiten und die Band hat gerockt! Die Hochzeitsgesellschaft hat getobt, die Braut und ihre Mutter haben geheult – alles bestens! ­čÖé

Long Live Rock ’n‘ Roll!

Perspektivenwechsel

Im Moment bin ich ja zusammen mit meinen Foto-Kollegen ganz viel in Schulen unterwegs, um Sch├╝ler und Lehrer zu fotografieren…

Gestern hatte ich davon eine kurze Pause und habe mich mal wieder selber als Lehrer bet├Ątigt: Im Rahmen der Ausbildung zum Meister der Veranstaltungstechnik durfte ich einer Gruppe angehender Meister eine tontechnische Projektaufgabe „aus dem wirklichen Leben“ stellen und diese mit ihnen ausarbeiten und diskutieren. Auch immer wieder spannend ­čÖé

fc-Titelseite „rein analog“

Letzten Freitag zwischen 22:00 und 23:00 Uhr, also „zur besten Sendezeit“, war mein Bild aus Rocksdorf „Morgenlekt├╝re“ auf der fotocommunity-Startseite paltziert.

Ein Wochenende in Rocksdorf 18

Nach welchem System die Bilder von der fotocommunity f├╝r die Startseite ausgesucht werden wei├č ich nicht. Allerdings bauchpinselt die Titelseite trotzdem. Und meine Gattin ist somit „Cover-Girl“ ­čśë

Was mich jedoch noch viel mehr freut ist, dass jemand das Bild als rein analog angesehen und kommentiert hat. Nicht, dass ich die Segnungen der digitalen Photographie nicht kennen, lieben und sch├Ątzen w├╝rde. Den „style“ der analogen Photographie out-of-cam der PEN-F liefern zu k├Ânnen macht allerdings auch sehr gro├čen Spa├č.