Der Jugenddiakon in unser Region hat eine Band für die und mit den Jugendlichen gegründet. Und diese Band hat heute Nachmittag im Gottesdienst in unser Nachbarkirche gespielt.
Heute Vormittag bekam ich nun die Anfrage, ob ich einspringen könnte, weil der Tontechniker absagen musste: Ob ich die Band mischen würde…
Ja, klar, gerne!
Beschallungsanlage band-tauglich
Die Kirche ist frisch saniert und hat bei dieser Gelegenheit eine neue Beschallungsanlage bekommen. Und zwar nicht die sonst leider oft übliche reine Sprach-Übertragungsanlage, sondern etwas richtig kräftiges. Band-tauglich! Sogar mit fettem Subwoofer!
Multicore im Fussboden
Auch ein Multicore wurde im Fussboden verlegt. So wird bei Bedarf ein kleines Digitalpult angedockt – und fertig ist das Live-SetUp.
Heute waren dabei: Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren, Keyboard, Posaune und drei Gesänge.
Die Mikrofone von Altar, Pult und Kanzel laufen im Live-SetUp auch über das Mischpult, so dass dieses heute richtig gut bestückt war.
Lichtanlage auch dabei
Selbstverständlich rundet eine Lichtanlage das Ganze ab. Neben mir hat ein Jugendlicher das Lichtpult bedient und die Musik mit einer Lightshow begleitet.
Pop-Konzert
Die Anlage klingt! Das war wie im Pop-Konzert. Satter, kräftiger Sound, selbst bei moderater Lautstärke.
So macht Mischen Spaß!
Das bunte Licht ergänzt die „Show“ optisch.
Die ganze Gemeinde feiert
Vom Kleinkind bis zum Greis waren heute alle vertreten. Und sie alle haben mitgefeiert, die Lieder mitgesungen. Jung und Alt trägt das Konzept der Vielfalt.
Letztes Wochenende hatte ich mal wieder den Auftrag, Fotos einer Familie zu machen. Vier Generationen wollten sich bei Ur-Oma einfinden und in unterschiedlichen Zusammensetzungen abgelichtet werden. Bis hin zum Gruppenfoto „mit allen“.
Da ich nicht wusste, was mich an Räumlichkeiten und Lichtverhältnissen erwartet, habe ich mal das „ganz große Besteck“ mitgenommen (siehe oben).
Glücklicherweise war es trocken, so dass wir bei Ur-Oma im Garten fotografieren konnten und sich das eingesetzte Equipment auf einen Aufhellblitz beschränkt hat.
Also vergeblich gepackt. Aber wie sagte mein Freund Sven immer: „Haben ist besser als Brauchen!“ Recht hat er…
Insgesamt war es ein fröhlicher Vormittag mit tollen Ergebnissen (die ich aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen hier nicht zeigen kann).
Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.
Im Sommer habe ich mit den Jugendlichen der Region im Zeltlager einen Abend mit Lightpainting verbracht:
Zu Ostern gab es nun ein „Stay & Pray“ in unserer Kirche.
Dabei wird nicht nur besinnlich über Gott und die Welt nachgedacht („pray“), sondern auch handfest kreativ gearbeitet.
Und nun wollten die Jugendlichen ganz kurzfristig „wieder was mit Lightpainting“ machen. Wer kann da schon Nein sagen?!
Also habe ich ihnen die Kamera entsprechend eingestellt und sie haben, zusammen mit dem regionalen Jugend-Diakon, in der Osternacht einen Engel über dem Altar schweben lassen 😉
Tragisch, dass Anfang der Woche Notre-Dame in Paris so stark durch ein Feuer zerstört wurde. Glücklicherweise handelt es sich jedoch „nur“ um Sachschaden – wenn auch erheblichen. Und ebenso „glücklicherweise“ gehen die Behörden derzeit von einem Unfall aus und keinem Anschlag:
Laut Staatsanwaltschaft geht es um „unbewusste Zerstörung“ durch Feuer
Bauarbeiten sind vermutlich die Ursache des Brandes.
Und da kommt bei mir die drängende Frage auf, ob so einen Unfall wohl eine Betriebshaftpflichtversicherung abdeckt? Und wie hoch sind eigentlich die Prämien für eine Versichung, wenn der Schaden mehrere Hundert Millionen Euro betragen kann?
Natürlich bin ich versichert. Und DREIKLANG hat auch noch keinen Auftrag in Notre-Dame ausgeführt (und wird es wohl auch so bald nicht tun). Aber in Kirchen sind wir durchaus tätig. Und in Hotels, Kongresszentren, Museen…
In unserer Betriebshaftpflichtversicherung sind Deckungssummen angegeben in schwindelerregender Millionen-Höhe. Für Notre-Dame würde es nicht reichen, für ein Hotel vermutlich schon. Die Versicherungsprämie dafür ist allerdings auch sehr ordentlich 😮 Da muss „Oma lange für stricken“…
Und damit sind wir beim Kern meiner Überlegungen
Wie viele (kleinere) Dienstleistungsunternehmen in der Veranstaltungsbranche leisten sich eine ordentliche Deckungssumme ihrer Betriebshaftpflichtversicherung?
Wie schnell führt eine kleine Unachtsamkeit zu großem Schaden. Bei vielen Freelancern oder „Billiganbietern“ in der Branche wage ich zu bezweifeln, dass sie ausreichend abgesichert sind. Und dann bleibt der Geschädigte ggf. auf seinen Kosten sitzen oder ist gar ruiniert…
Qualität hat ihren Preis – auch in solchen Details.
Gleise gelten als Symbol für Reisen, Fernweh, Sehnsucht. Allerdings auch für den Lebensweg schlechthin. Hier natürlich Liebe, Freundschaft, Unzertrennlichkeit, Treue, etc. Und damit sind sie ein häufig genutztes romatisches Photomotiv. Gern mit Models drauf, die die Gleise entlang schlendern oder auf dem Gleisbett träumen.
Hand aufs Herz: Alle Photographen haben solche Bilder schon mal gemacht oder würden sie gerne mal machen!
Nun habe ich einen Freund, der reagiert da ziemlich allergisch. Er musste nämlich mal als Fotojournalist einen ICE-Unfall mit Personenschaden dokumentieren…
Klar, wir sind alle erwachsene Menschen und können abschätzen, ob Gleise „totgelegt“ sind oder nicht. Niemand von uns wäre so leichtsinnig, auf genutzten Gleisen Bilder zu machen.
Heute habe ich nun eine rechte alte Beschallungsanlage in einer Kirche, klar: 100V-Technik, für einen Festgottesdienst um moderne Technik erweitern dürfen. War ein wenig abenteuerlich, aber hat funktioniert.
Die Paul-Gerhardt-Kirche in Wilhelmsburg wurde entwidmet und die Gemeinde wird zukünftig in der Nachbarkirche mit schönem, neuen Gemeindezentrum ihr Zuhause finden. Für den Pastor somit ein „Tag des Aufbruchs“…
Und auch für DREIKLANG ein Tag des Aufbruchs. Das neue Auto ist da!
Ihr erinnert euch? Vor über vier Monaten hat mir jemand das DREIKLANG-Mobil zerstört:
Nun gibt es endlichen einen neuen. Heute war die erste Dienstfahrt.
Und wer genau hingeschaut hatte konnte das neue DREIKLANG-Mobil in einem NDR-Beitrag über die Paul-Gerhardt-Kirche entdecken… (Leider nach über einem Jahr auch in der NDR Mediathek nicht mehr zu finden 🙁 )