Aktuelles

„Heute ist der Tag des Aufbruchs“

…und das im mehrfachen Wortsinn!

Neulich habe ich ja schon mal etwas über 100V-Technik geschrieben:

Heute habe ich nun eine rechte alte Beschallungsanlage in einer Kirche, klar: 100V-Technik, für einen Festgottesdienst um moderne Technik erweitern dürfen. War ein wenig abenteuerlich, aber hat funktioniert.

Die Paul-Gerhardt-Kirche in Wilhelmsburg wurde entwidmet und die Gemeinde wird zukünftig in der Nachbarkirche mit schönem, neuen Gemeindezentrum ihr Zuhause finden. Für den Pastor somit ein „Tag des Aufbruchs“…

Und auch für DREIKLANG ein Tag des Aufbruchs. Das neue Auto ist da!

Ihr erinnert euch? Vor über vier Monaten hat mir jemand das DREIKLANG-Mobil zerstört:

Nun gibt es endlichen einen neuen. Heute war die erste Dienstfahrt.

Und wer genau hingeschaut hatte konnte das neue DREIKLANG-Mobil in einem NDR-Beitrag über die Paul-Gerhardt-Kirche entdecken…

Hier noch der Link zur kompletten Info-Seite beim NDR…

NDR-Beitrag: Kirche weicht Wohnungen

Home-Shoot

Vielen Menschen ist es unangenehm, zu einem Photographen ins Studio zu gehen.

Oder wir haben Bildideen, die bei ihnen zuhause am besten umzusetzen sind.

Für mich als Photographen ist es immer ein besonderer Vertrauensbeweis, wenn meine Kunden mich in ihre ganz private Umgebung einladen, um sie dort ebenso privat und intim zu photographieren.

100V-Technik

Es gibt sie noch, die fast schon historische „100V-Technik“ 😉

Das Prinzip ist ja eigentlich gar nicht blöd…
Ein Leistungssignal wird hoch transformiert auf ca. 100V und kann dann mit sehr geringen Verlusten über sehr dünne Leitungen (Stichwort „Klingeldraht“) über weite Strecken transportiert werden. P = U x I. Hohe Spannung U heißt bei gleicher Leistung P es fließt ein niedriger Strom I. Was wenig Leitungsverluste bedeutet und keinen großen Leiterquerschnitt benötigt. Am anderen Ende wird das Signal wieder herunter transformiert und treibt dann ganz normal die Lautsprecher.

Dumm nur, dass diese doppelte Transformation einerseits Leistung frist und andererseits nicht klangneutral stattfindet.

Diese Technik wurde viel genutzt und verbaut, als vor etwa einem halben Jahrhundert erste Beschallungsanlagen in Kirchen, Museen, etc. Einzug hielten. Damals war der Klang von Beschallungsanlagen eh nicht sonderlich gut, so dass die doppelte Transformierung auch nicht mehr ins Gewicht fiel.

Heute finden wir nun leider immer noch in vielen Kirchen 100V-Technik vor, weil die alten „Klingeldrähte“ noch liegen. Und der Aufwand, eine komplette Kirche mit Lautsprechern an jeder Säule mit neuen Leitungen größeren Querschnitts zu verkabeln, ist einfach enorm hoch und teuer.

Deshalb haben mein Kollege und ich soeben wieder einmal eine uralte 100V-Anlage reaktiviert und nach den besten Möglichkeiten eines viele Jahrzehnte alten „Technik-Puzzles“ (man könnte auch sagen „historisch gewachsen“) eingestellt. In ein paar Wochen ist die erste große Bewährungsprobe der reaktivierten Anlage. Da hoffen wir mal, dass alles durchhält. Und dann wird das wohl eine Baustelle werden, auf der wir so nach und nach einiges modernisieren müssen…

spontan

Mein Freund Achim hat Männerschnupfen und hat mich gestern gefragt, ob ich ganz spontan eine Band für ihn fotografieren kann, die abends auftritt…

Klar, ich hatte die paar Stunden am Abend Zeit und ehrliche Strom-Gitarren-Mucke ist ja mein Ding!

Also Stöpsel in die Ohren und eine Stunde „Bull´s Inch“ angetan. Rockt, was die Jungs da machen!

Jetzt schnell die Bilder auf den Server stellen, damit sie irgendwann zur Band kommen. Und wenn ich etwas Zeit habe wird vielleicht das eine oder andere auch hier in meiner Galerie „Künstler“ auftauchen – die Freigabe dazu haben mir die Musiker erteilt.

Cooler Abend – Dankeschön dafür!

Abkühlung

Die heiße Zeit der Schulfotografie ist für dieses Jahr vorbei. Weit über 10.000 Menschen habe ich 2018 portraitiert…

Nun ist endlich Luft, mich um die Bilder vom Sommer zu kümmern. Ja, derweil in (Nord-) Deutschland diesen Sommer ein Hitze-Rekord nach dem anderen gebrochen wurde habe ich mich in kälteren Gefilden herumgetrieben bzw. treiben lassen: vor West-Grönland.

Der Kalender 2019, Thema logischerweise „Grönland“, ist auch fertig und liegt zum Verpacken und Verschicken bereit. Wer ein Exemplar erwerben möchte: Mail an mich 😉

Und, nein, das obige Bild hat es nicht in den Kalender geschafft. Mehr wird aber nicht verraten!

Yoga mit Martin

Immer wieder kommt es vor, dass ich Menschen portraitieren soll, die „eigentlich gar nicht wollen“. Zum Beispiel, wenn sie von ihrem Arbeitgeber zu mir geschickt wurden, weil ein Mitarbeiter-Bild auf der Webseite erscheinen soll.

Da muss ich dann schon ein wenig coachen. Von der Entspannungsübung zum tollen Portrait 🙂

Heute hat mich mein Kollege Jörg Schiffke dabei heimlich mit dem Handy gefilmt:

Jörg hat das Video „Yoga mit Martin“ genannt. Das nehme ich jetzt einfach mal als Kompliment. Danke, Jörg!

Hartes Sonnenlicht

Unter Fotografen gibt es immer wieder mal Diskussionen, ob „man“ denn bei hartem Sonnenlicht, also in der knalligen Sonne, wirklich Menschen fotografieren kann oder sollte…

Ja, „man“ kann. „Man“ muss halt mit den harten Kontrasten klar kommen bzw. mit ihnen spielen.

Aktuell ist gerade Tanja bei mir zu Besuch und wir haben uns heute Mittag ganz spontan entschlossen, einen fotografischen Spaziergang in den Park zu machen. Tja, und in Hamburg ist aktuell noch richtig Sommer 🙂

Das Bild ist, bis auf minimalen Beschnitt und das Logo, direkt so aus der Kamera. Selbst das Schwarz-Weiß macht die PEN-F ganz alleine.

Dank an Tanja!

Tanja bei der Model-Kartei
Tanja bei instagram

DREIKLANG immobil Studio & Sound Service

Vor drei Wochen meinte ein Voll-Depp, er müsse morgens um 6:00 mit „deutlich überhöhter Geschwindigkeit“ durch die Walddörferstrasse fahren.

Nun macht die Walddörferstrasse genau vor unserem Haus eine leichte Kurve. Wer also stadtauswärts sehr schnell durch die Strasse fährt und, aus welchem Grund auch immer, die Kurve auslässt, rauscht erst über die Gegenfahrbahn und dann in die gegenüber geparkten Autos. Ergebnis: siehe oben…

Nach Gutachten kann man das DREIKLANG-Auto zwar reparieren, es lohnt sich allerdings nicht wirklich. Und es bleibt ein Restrisiko, weil auch der Motor einen Schlag weg bekommen hat. Also muss der Transporter ersetzt werden. Das dauert.

Klar, wirklich immobil ist DREIKLANG nicht, denn in einer Großstadt wie Hamburg gibt es ja zum Glück unzählige Autovermietungen. Aber es ist einfach sehr, sehr ärgerlich!