Aktuelles

Yoga mit Martin

Immer wieder kommt es vor, dass ich Menschen portraitieren soll, die „eigentlich gar nicht wollen“. Zum Beispiel, wenn sie von ihrem Arbeitgeber zu mir geschickt wurden, weil ein Mitarbeiter-Bild auf der Webseite erscheinen soll.

Da muss ich dann schon ein wenig coachen. Von der Entspannungs├╝bung zum tollen Portrait ­čÖé

Heute hat mich mein Kollege J├Ârg Schiffke dabei heimlich mit dem Handy gefilmt:

J├Ârg hat das Video ÔÇ×Yoga mit Martin“ genannt. Das nehme ich jetzt einfach mal als Kompliment. Danke, J├Ârg!

Hartes Sonnenlicht

Unter Fotografen gibt es immer wieder mal Diskussionen, ob „man“ denn bei hartem Sonnenlicht, also in der knalligen Sonne, wirklich Menschen fotografieren kann oder sollte…

Ja, „man“ kann. „Man“ muss halt mit den harten Kontrasten klar kommen bzw. mit ihnen spielen.

Aktuell ist gerade Tanja bei mir zu Besuch und wir haben uns heute Mittag ganz spontan entschlossen, einen fotografischen Spaziergang in den Park zu machen. Tja, und in Hamburg ist aktuell noch richtig Sommer ­čÖé

Das Bild ist, bis auf minimalen Beschnitt und das Logo, direkt so aus der Kamera. Selbst das Schwarz-Wei├č macht die PEN-F ganz alleine.

Dank an Tanja!

Tanja bei der Model-Kartei
Tanja bei instagram

DREIKLANG immobil Studio & Sound Service

Vor drei Wochen meinte ein Voll-Depp, er m├╝sse morgens um 6:00 mit „deutlich ├╝berh├Âhter Geschwindigkeit“ durch die Waldd├Ârferstrasse fahren.

Nun macht die Waldd├Ârferstrasse genau vor unserem Haus eine leichte Kurve. Wer also stadtausw├Ąrts sehr schnell durch die Strasse f├Ąhrt und, aus welchem Grund auch immer, die Kurve ausl├Ąsst, rauscht erst ├╝ber die Gegenfahrbahn und dann in die gegen├╝ber geparkten Autos. Ergebnis: siehe oben…

Nach Gutachten kann man das DREIKLANG-Auto zwar reparieren, es lohnt sich allerdings nicht wirklich. Und es bleibt ein Restrisiko, weil auch der Motor einen Schlag weg bekommen hat. Also muss der Transporter ersetzt werden. Das dauert.

Klar, wirklich immobil ist DREIKLANG nicht, denn in einer Gro├čstadt wie Hamburg gibt es ja zum Gl├╝ck unz├Ąhlige Autovermietungen. Aber es ist einfach sehr, sehr ├Ąrgerlich!

Kunst in High Resolution

Eine gute Freundin von mir malt. Und zwar mit richtig satten Farben.

Nun bestand die Herausforderung, ihre Bilder m├Âglichst farbecht und in h├Âchstm├Âglicher Aufl├Âsung zu fotografieren. Das Ganze nat├╝rlich ohne st├Ârende Reflexe auf den Acrylfarben. Ein Lichtzelt f├╝r Bilder in 1.200 x 800 cm besitze ich nicht.

Heute war ein diesiger Tag. Da wurde mein ganzes Studio zum riesigen Lichtzelt. Und f├╝r eine m├Âglichst gro├če Aufl├Âsung der Bilder habe ich diese mit der PEN-F in HiRes abgelichtet.

Die Ergebnisse sind richtig, richtig gut geworden. ­čÖé

Wer sich f├╝r die Bilder, die Originale meine ich, interessiert, darf gerne direkt mit Wibke Albrecht Kontakt aufnehmen: mail@wibkealbrecht.com

Wanderer zwischen den Polen

Meine erste Olympus OM-D E-M1 samt Handgriff HLD-7 (und Adapter MMF-3), gekauft am 06. November 2013, hat es geschafft:
Sie war mit mir fast am S├╝dpol und ziemlich dicht vorm Nordpol. Ich vermute, sie ist eine der OM-Ds mit der gr├Â├čten Nord-S├╝d-Reiseerfahrung ­čÖé

Zwischendurch war sie u.a. im Dschungel Brasiliens und in der W├╝ste des Oman, auf Island und Cuba. Sie hat mehrfach die USA besucht, West- und Ostk├╝ste, und ist reichlich in Europa herum gekommen.

Im Alltag ist sie meine Studio-Kamera #1.

Und das Ganze, ohne ein einziges Mal Urlaub beim Service in Tschechien zu machen.

Ausl├Âsungen hat sie gar nicht sonderlich viele auf dem Buckel, „nur“ rund 44.000. Sie wurde n├Ąmlich relativ schnell durch eine zweite (und sp├Ąter sogar dritte) E-M1 sowie die PEN-F unterst├╝tzt. Auch mache ich selten Serien und fast nie Stackings.
Sie ist allerdings nach wie vor meine Haupt-Kamera und hat alle Klima-Zonen des Planeten, samt W├╝stensand und Meerwasserdusche, klaglos ├╝berstanden. Nur die Gummierung l├Âst sich langsam… ­čśë

Ich bin stolz auf sie!

Das Objektiv FT12-60 war auch ├╝berall mit, hatte allerdings zwischendurch eine Kur wegen des ber├╝chtigten Blendenklemmers. „Trotzdem“ ist und bleibt es mein Lieblings-Fast-Immer-Drauf.

Wieviel Beschallungsanlage braucht ein Event?

Es kommt drauf an! ­čśë

Immer wieder werde ich vor die Situation gestellt, dass Veranstalter keine Vorstellung davon haben, was „Guter Ton“ an Material- und Personal-Einsatz bedeutet, und sind von meinen diesbez├╝glichen Vorschl├Ągen gar nicht begeistert. Oder sie haben schlicht keinen Etat, den vorgeschlagenen Aufwand zu bezahlen. Oder sie wollen es nicht bezahlen…

Dann kommen hin und wieder Argumente wie „Wir brauchen das doch gar nicht so laut!“ oder „Der ganze Aufwand f├╝r drei Musiker?!“ bis hin zu „Fr├╝her haben wir auch nicht so viel Equipment gebraucht, um ordentlich zu feiern!“

Tja, fr├╝her war eh alles besser! Oder etwa nicht? Nein, war es nicht!

Heute k├Ânnen Live-Konzerte genau so gut klingen, wie die CD zuhause. Und die CD zuhause klingt bei vielen Menschen obendrein heute deutlich besser, als die Cassette auf der billigen HiFi-Kompakt-Anlage, die sie sich vor vielen Jahren vom ersten Taschengeld zusammengespart hatten. H├Ârer sind heute verw├Âhnt. Und sie haben „ein Recht darauf“, bei Veranstaltungen, Konzerten, Events einen Sound zu bekommen, der dem aktuellen Stand der Technik entspricht!

Der Rest ist Physik: Um ein gutes, gleichm├Ą├čiges Klangbild zu erzeugen, muss Luft bewegt werden. Denn Schall ist bewegte Luft. Und um Luft zu bewegen, braucht man Lautsprecher-Membranen. In ausreichender Menge und Gr├Â├če. Das Ganze nat├╝rlich in vern├╝nftiger Qualit├Ąt. Dazu Verst├Ąrker, Mischpult, Mikrofone, etc…

Viele meiner Kunden vertrauen darauf, dass ich ihnen das richtige empfehle. Sie wissen, dass ich nicht aus Jux und Dollerei behaupte, eine vorhandene Beschallungsanlage w├Ąre zu klein oder ungeeignet f├╝r ihre Veranstaltung. Wenn ich eine Empfehlung ausspreche, dann nach bestem Wissen und Gewissen und mit knapp vier Jahrzehnten Erfahrung rund um den „Guten Ton“. Hin und wieder zucken Veranstalter dann aber doch, weil sie nicht mit einem entsprechenden Aufwand gerechnet haben. Und manchmal muss ich Zitate h├Âren wie oben angegeben…

 

Das Bild oben zeigt ├╝brigens vier sehr ordentliche, recht leistungsstarke Lautsprecherboxen, die auf einen Stuhl auf der B├╝hne gerichtet sind. Es handelt sich dabei „nur“ um die Monitor-Anlage f├╝r einen einzelnen Musiker! Da es sich hierbei um einen sehr namhaften, internationalen „Star“ handelt, hat der Veranstalter ├╝berhaupt nicht gezuckt, als wir den entsprechenden Aufwand betrieben haben. Geht doch! ­čÖé

Portraits ohne Angst

Vor einiger Zeit hatte ich erst eine Anfrage per Mail, dann ein l├Ąngeres Telefongespr├Ąch mit einer Dame, die Business-Portraits ben├Âtigte. Meine Bilder w├╝rden ihr gefallen und sie h├Ątte geh├Ârt, ich sei ein „ganz netter“. Deshalb traut sie sich jetzt, mich zu fragen: Sie w├╝rde auf gestellten Fotos immer so komisch aussehen, f├╝hle sich dabei nicht wohl und m├╝sste immer blinzeln… Kurz: Bilder von ihr selber gefallen ihr eigentlich nie richtig! Ob ich es trotzdem mit ihr versuchen w├╝rde?

Klar! Nur zu! ­čÖé

Am vereinbarten Termin haben wir uns erst einmal sehr lange bei einem Kaffee unterhalten. Wof├╝r sie die Bilder braucht, wie sie sich am wohlsten f├╝hlt, warum sie sich beim Fotografiertwerden komisch vorkommt, was ihr dabei gut tun k├Ânnte, etc…

Danach einige einfache Bilder gemacht, ganz ohne Blitz. Nach und nach ein paar Lampen aufgebaut, einen Reflektor, usw. Und irgendwann waren dann doch tats├Ąchlich div. Portraits im Kasten! ­čśë

Zusammen haben wir die sch├Ânsten Bilder am PC ausgesucht.

K├╝rzlich kam diese R├╝ckmeldung:

„Hallo Martin,
ich wollte mich noch einmal f├╝r das erfolgreiche Portrait-Shooting bedanken.
Ich bin sehr gl├╝cklich mit dem Ergebnis und danke, dass Du soviel Geduld mit mir hattest und Dir soviel Zeit genommen hast.
Meinem Freund gefallen ├╝brigens die Bilder auch sehr gut…“

Das freut doch den Fotografen ­čÖé

Lightpainting im Zeltlager

Die Jugendlichen unserer Kirchengemeinden in der Region befinden sich gerade auf Sommerfahrt im Zeltlager an der Ostsee. Es kam der Wunsch auf, dort „Lightpainting“-Aufnahmen zu machen. Also bin ich f├╝r eine Nacht dazugesto├čen…

Erst einmal haben wir die sog. „Blaue Stunde“ genutzt, um mittels heftigster LED-Lampe die Zelte zum Leuchten zu bringen (s.o.).

Dann, als der Himmel richtig dunkel war haben die Jugendlichen mit Knicklichtern unter dem Sternenhimmel Lichtspuren gemalt:

├ťbergabe

In unserer Nachbarschaft gibt es in einer ehemaligen Schule eine Unterkunft f├╝r Gefl├╝chtete.

Dort wird ein sehr engagiertes Integrationsprojekt betrieben: Alraune

F├╝r die Aula der ehemaligen Schule haben wir die bestehende Beschallungsanlage erweitert, eingemessen und letzte Woche endlich ├╝bergeben k├Ânnen.

Nun w├╝nschen wir der Alraune gGmbH viele gute Veranstaltung von, f├╝r und mit den Gefl├╝chteten in ihrem Integrationsprojekt.