Aktuelles

Was bleibt.

Was bleibt.“ ist eine gemeinsame Initiative Evangelischer Landeskirchen und ihrer Diakonischen Werke.

Hierbei geht es um eigene Erinnerungen. Und um das, wovon ich möchte, dass es von mir übrig bleibt, wenn ich mal nicht mehr bin…

Dazu gehört auch eine Wanderausstellung, die sich immer wieder mit verschiedenen Schwerpunkthemen beschäftigt.

Im Herbst 2022 war die Ausstellung in einer Kirche meiner Nachbarschaft zu Gast. Es gab viele Veranstaltungen drum herum. U.a. haben sich einige Menschen, vorwiegend im fortgeschrittenen Lebensalter, Gedanken gemacht und sich ausgetauscht, woran ihre Erinnerungen hängen bzw. was sie gerne weitergeben möchten.

Im Rahmen dessen durfte ich sie portraitieren. Zum Teil mit ihren wichtigesten Erinnerungsstücken.

Die Portraits hingen dann, lebensgroß, in zwei Kirchen aus:

hier: Kreuzkirche Wandsbek, oben: Emmauskirche Hinschenfelde

Sonst fotografiere ich ja unter anderem sehr viele Kinder:

Dieses Mal waren es weniger, dafür teilweise hochbetagte Menschen, die ich ablichten durfte.

Einige haben mir offiziell die Erlaubnis erteilt, sie im Internet zu veröffentlichen:

https://portfolio.fotocommunity.de/martinwieprecht/folder/1036044

Es ist mir eine Ehre, auf diese Weise auch dazu beizutragen, dass von diesen wundervollen Menschen etwas bleibt!

Klein und fein!

Es gibt Kollegen, da fängt der Spaß auf der Arbeit erst an, wenn sie mindestens 96 Lautsprecherboxen unter die Hallen-Decke hängen dürfen:

PA-Dollys
Lautsprecherboxen warten auf ihren Einsatz

Klar, das macht mir, als Teil eines tollen Teams, auch Spaß!

Oder auch Produktionen, bei denen über 100 Mikrofone zu mischen sind, haben ihren Reiz:

NDR-Airbus
Sinfonieorchester in einer Werkhalle

Viele Firmen beschränken sich allerdings auf die großen Produktionen. Das hat für einige durchaus seine Berechtigung…

DREIKLANG übernimmt auch gerne kleine Aufträge!

Es müssen nicht immer zwölf Sattelzüge voll Equipment sein:

T6 Ladung
T6 Ladung

Für die kleine, feine Veranstaltung vom Bild ganz oben habe ich gerade einmal die Ladefläche meines Transporters benötigt.

Mir machen auch kleine Produktionen Spaß!

Herbst in New York

Vor fünf Jahren durfte ich eine sehr spannende Produktion tontechnisch betreuen: Jazzterdays. Ein Mix aus Musik, Theater, Multimedia-Event…

Dieses Wochenende wurde nun in der Halle 424 im Oberhafenquartier ein weiteres Stück vom selben Autor aufgeführt. Es dreht sich ebenfalls rund um den Jazz und das Birdland in New York. Allerdings spielt es in den 1950er Jahren:

Herbst in New York

Die Halle ist, eingerichtet als Musikclub, natürlich wie geschaffen für ein derartiges Stück. Als ehemalige Lagerhalle aber ist sie tontechnisch eine große Herausforderung.

Ich freue mich, dass das Ensemble rund um den Autor und Regisseur Volker Präkelt mich wieder mit im Boot haben mochte. Und ich bedanke mich beim Technik-Team der Halle 424 für die großartige technische Unterstützung bei der Umsetzung dieser Show.

PS.: Das Bild oben im Kopf dieses Beitrags hat natürlich nichts mit den 1950er Jahren oder dem Jazz zu tun – es ist schlicht eins von meinem letzten New York Besuch 2012.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt!

Aber manchmal eben doch!

Wibke Albrecht war mal wieder bei mir, um ihr neustes Bild ablichten zulassen…

Schon öfter habe ich darüber berichtet, dass mich Wibkes Bilder fotografisch herausfordern, da sie sehr grelle oder gar Neon-Farben benutzt, die sich eigentlich nicht originalgetreu fotografieren lassen.

Dieses Mal war es nun Gold, welches ich fotografieren sollte.

Und Gold glänzt! Gar nicht so einfach, dies ohne Reflektionen auf die Speicherkarte zu bekommen…

Reisen in Zeiten des Klimawandels?

Kann mensch es mit dem Gewissen vereinbaren, in Zeiten des offensichtlichen Klimawandels zu verreisen?

Andererseits: Müssen wir als Asketen leben?

Auch wenn die Reise keine Luxus-Kreuzfahrt ist, sondern eine halboffizielle Expedition

Arktis-Ausrüstung

…das komische Gefühl und latente schlechte Gewissen bleibt!

Das Mindeste, was wir tun können, ist die CO2-Kompensation der Flüge und des Schiffdiesels. Beides lässt sich über zertifizierte Anbieter relativ einfach erledigen.

Schon lange kompensiert DREIKLANG den Firmen-Transporter. Und zwar inkl. dessen Herstellung:

Meine Gattin und ich kompensieren auch unsere privaten Reisen.

Wer, wie wir, „eine Reise tut“ kann viel erleben, den Horizont erweitern, und sollte bei der Kompensation nicht knausern!

Mit unserem Beitrag wird anderswo CO2 eingespart:

Und wir fördern obendrein die Produktion von CO2-neutralem E-Kerosin!

Arbeit oder Urlaub?

Es gibt ja den (blöden) Spruch „so wie du arbeitest möchte ich mal Urlaub machen!“
Den nutze ich auch gerne hin und wieder, um Kollegen (oder mich selber) zu veräppeln…

Nun haben wir hier in der Gegend einen „BeachClub“. Da könnte man glatt den Eindruck haben, die Arbeit dort wäre Urlaub 🙂

Klar, den ganzen Tag in Sicherheitsstiefeln durch tiefen Sand zu stapfen ist extrem anstrengend.

Aber das Ambiente ist schon nett!

Manchmal darf der Job ja auch Spaß machen 😉

Foto: Henning Heidmann

Event-Photographie

Hin und wieder habe ich ja „früher“, d.h. in der Vor-Corona-Zeit, auf Events photographiert.

Das geht von Hochzeiten und Familienfeiern über kirchliche Veranstaltungen bis hin zu Tagungen, Vorträgen und anderen Business-Events…

Mit den aktuellen Lockerungen bzgl. COVID-19 gibt es einen regelrechten Boom, einen Nachholbedarf für Veranstaltungen.

Auch Event-Photographie boomt derzeit.

Und so durfte ich relativ kurz hintereinander sehr unterschiedliche Veranstaltungen ablichten:
Eine nachgeholte „runde“ Geburtstagsfeier und eine extrem hochkarätige Vortragsreihe vor internationalem Publikum.

So unterschiedlich die Anlässe – so verschieden das Werkzeug:

Martin in Action
Martin in Action

Auf der Geburtstagsfeier ist die kleine PEN-F im Gebrauch.
Hier wurde ich von einem Gast beim Objektivwechsel „erwischt“… 😉

Für die Vortragsbilder, teils quer durch einen großen Saal im Tagungszentrum, war dann doch das „große Besteck“ dabei:

Ausrüstung

Mobil Studio

Audio-Recording an jedem beliebigen Ort ist heute nichts ungewöhnliches mehr.

Als DREIKLANG jung & frisch war sah das noch anders aus:

Nicht jede Location ist für Tonaufnahmen geeignet.

Konferenzräume haben hin und wieder Klimaanlagen, die Geräusche machen. Sie haben einen Eigenklang, der störend wirken kann. Oft haben sie Glasfronten, die Schall reflektieren und so auf Tonaufnahmen unschöne Echos hinterlassen…

Machmal muss ein Stativ mit einem Stück Molton-Stoff als improvisierte Sprecherkabine die schlimmsten Störgeräusche verhindern.

Nicht gerade dekorativ, aber Hauptsache, es funktioniert! 😉

Shift it!

Seit vielen Jahren unterstützt DREIKLANG die Tibetischen Zentren in Norddeutschland mit Rat & Tat bzgl. deren Medientechnik.

Im Frühjahr 2022 gab es den Wunsch nach einem leistungsstarken Beamer für das Meditationshaus in der Lüneburger Heide.

Aufgrund örtlicher Gegebenheiten besteht hier die Aufgabe, extrem stark abwärts zu projizieren. Natürlich soll das Bild nicht verzerrt werden. Und da der Betrachtungsabstand zum Teil sehr gering ist wäre eine gewöhnliche Trapezkorrektur per Software sehr stark aufgefallen.

Die Lösung: ein Shift-Objektiv!

https://de.wikipedia.org/wiki/Tilt-und-Shift-Objektiv

Bei diesem Prinzip wird das Bild optisch verschoben, indem die Geometrie des Lichtweges im Projektor verschoben wird. Der Projektor selber bleibt waagerecht.

Das Resultat:

Ein sauberes, rechtwinkliges Bild ohne Verzerrungen oder Pixelkorrekturen.

Schlank, schwarz, stark

Zur Lesung am Welt-Autismus-Tag 2022 habe ich dem PEM-Theater eine neue Beschallungsanlage geliefert.

Die Herausforderung war, dass die Akteure gerne auf Monitor-Lautsprecher verzichten möchten, sich gegenseitig aber natürlich gut hören sollten.

Der Wunsch: die neue Beschallungsanlage sollte unauffällig sein, möglichst die oben genannte Bedingung erfüllen und klanglich eine deutliche Verbesserung gegenüber dem vorhandenen Equipment bieten.

Wie so oft vertraue ich auch hier auf Produkte aus dem Hause Fohhn:

Schlank, schwarz, stark: Fohhn Linea LX-100 mit XS-22

Der Theaterraum wird von den Mitwirkenden liebevoll „Black Box“ genannt. Und in der Tat musste ich die Bilder stark aufhellen, damit überhaupt etwas zu sehen ist. Obwohl mir die Lichtkollegin schon das „Saallicht“ eingeschaltet hat…

Wie Sie sehen – sehen Sie kaum etwas! 😉

Unauffällig ist die Anlage definitiv. Und stark ist sie auch – obwohl sie gar nicht kräftig aussieht.

Wie gewünscht können die Akteure auf Monitor-Boxen verzichten! Sogar mit einem hochempfindlichen Nackenbügel-Mikrofon ist es möglich, sich auf der Bühne VOR den Lautsprechern zu bewegen. Natürlich mit den guten Mikrofonen von DPA, die ich bevorzugt empfehle:

Der Ton wird in ausreichender Lautstärke und in hervorragender Qualität ohne Rückkopplungen übertragen.

So soll es sein!