Aktuelles

Total Recall

Kürzlich habe ich wieder einmal eine Festinstallation fertiggestellt…

Dem Kunden hatte ich versprochen, dass die Menschen, die mit der Anlage umgehen sollen/wollen, nichts weiter tun müssen, als eine Szene aufzurufen (ein Tastendruck) und die Lautstärke einzustellen.

Nichts sollte verstellbar sein!

Festinstallation

Doch wie den unbefugten oder versehendlichen Zugriff verhindern?

Alles hinter einer riesigen Abdeckung verstecken? Was ist dann bei befugten und beabsichtigten Änderungen? Und wie sieht das aus?

Glücklicherweise gibt es in manchen digitalen Mischpulten die Möglichkeit, das Pult zu sperren und nur bestimmte Funktionen zuzulassen.

Hier, in diesem Fall, also die Szenenumschaltung über Kurzwahltasten und die Lautstärkeregelung.

Für die rein analogen Knöpfe und Schalter gibt es dann auch die analoge Lösung:

Foto machen, ausdrucken und dem Kunden an die Hand geben, falls ein „Unbefugter“ etwas verstellt haben sollte… 😉

JJ & The Soul Cookers

Diese Woche hatte ich das Vergnügen, JJ & The Soul Cookers auf einem großen internationalen Event hier in Hamburg live zu mischen.

Viele der Bandmitglieder kenne ich schon sehr lange und habe sie auch in anderen Formationen häufig „betreut“. Photographisch und tontechnisch.

Gruppenbild mit Damen

Beim spontanen Handy-Foto nach dem Auftritt sollte ich nun nicht das Bild machen, sondern mit drauf:

„Du gehörst doch dazu!“

Das freut den engagierten Schallereignissortierer! *)

*) selbstironisch für „Tonmeister“ 😉


JJ & The Soul Cookers bei facebook: hier klicken

Ein kurzes Video von einem anderen Auftritt: hier klicken (externer Link)

Moderne Kirche

Der Jugenddiakon in unser Region hat eine Band für die und mit den Jugendlichen gegründet. Und diese Band hat heute Nachmittag im Gottesdienst in unser Nachbarkirche gespielt.

Heute Vormittag bekam ich nun die Anfrage, ob ich einspringen könnte, weil der Tontechniker absagen musste:
Ob ich die Band mischen würde…

Ja, klar, gerne!

Beschallungsanlage band-tauglich

Die Kirche ist frisch saniert und hat bei dieser Gelegenheit eine neue Beschallungsanlage bekommen. Und zwar nicht die sonst leider oft übliche reine Sprach-Übertragungsanlage, sondern etwas richtig kräftiges. Band-tauglich! Sogar mit fettem Subwoofer!

Multicore im Fussboden

Band in Kreuzkirche

Auch ein Multicore wurde im Fussboden verlegt. So wird bei Bedarf ein kleines Digitalpult angedockt – und fertig ist das Live-SetUp.

Heute waren dabei:
Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren, Keyboard, Posaune und drei Gesänge.

Die Mikrofone von Altar, Pult und Kanzel laufen im Live-SetUp auch über das Mischpult, so dass dieses heute richtig gut bestückt war.

Lichtanlage auch dabei

Selbstverständlich rundet eine Lichtanlage das Ganze ab.
Neben mir hat ein Jugendlicher das Lichtpult bedient und die Musik mit einer Lightshow begleitet.

Pop-Konzert

Die Anlage klingt! Das war wie im Pop-Konzert. Satter, kräftiger Sound, selbst bei moderater Lautstärke.

So macht Mischen Spaß!

Das bunte Licht ergänzt die „Show“ optisch.

Die ganze Gemeinde feiert

Vom Kleinkind bis zum Greis waren heute alle vertreten. Und sie alle haben mitgefeiert, die Lieder mitgesungen. Jung und Alt trägt das Konzept der Vielfalt.

So geht „Moderne Kirche“!

Jubiläum

Ich selbst hatte es gar nicht „auf dem Zettel“:

Schon seit zwanzig Jahren bin ich Angeschlossenes Mitglied in „unserem“ Berufsverband VPLT. 🙂

Wie die Zeit vergeht

  • seit rund vierzig Jahren helfe ich (technisch) bei Veranstaltungen mit
  • seit fast dieser Zeit auch schon hin und wieder für ein kleines Taschengeld
  • 1989 habe ich das Gewerbe angemeldet
  • seit 1993 ist „DREIKLANG Mobil Studio & Sound Service Dipl. Phys. Martin Wieprecht e.K.“ eingetragene Firma
  • und 1999 offensichtlich dem Berufs- und Firmen-Verband beigetreten

Schön, dass die Institutionen so etwas auf dem Schirm haben und nette Urkunden zu den Jubiläen verschicken.

Ich gebe zu: ich freue mich darüber!

Familienfotos

Letztes Wochenende hatte ich mal wieder den Auftrag, Fotos einer Familie zu machen. Vier Generationen wollten sich bei Ur-Oma einfinden und in unterschiedlichen Zusammensetzungen abgelichtet werden. Bis hin zum Gruppenfoto „mit allen“.

Da ich nicht wusste, was mich an Räumlichkeiten und Lichtverhältnissen erwartet, habe ich mal das „ganz große Besteck“ mitgenommen (siehe oben).

Glücklicherweise war es trocken, so dass wir bei Ur-Oma im Garten fotografieren konnten und sich das eingesetzte Equipment auf einen Aufhellblitz beschränkt hat.

Also vergeblich gepackt. Aber wie sagte mein Freund Sven immer:
„Haben ist besser als Brauchen!“
Recht hat er…

Insgesamt war es ein fröhlicher Vormittag mit tollen Ergebnissen (die ich aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen hier nicht zeigen kann).

🙂

Oster-Evangelium

Der Engel aber sagte zu den Frauen:
Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.

Im Sommer habe ich mit den Jugendlichen der Region im Zeltlager einen Abend mit Lightpainting verbracht:

Zu Ostern gab es nun ein „Stay & Pray“ in unserer Kirche.

Dabei wird nicht nur besinnlich über Gott und die Welt nachgedacht („pray“), sondern auch handfest kreativ gearbeitet.

Und nun wollten die Jugendlichen ganz kurzfristig „wieder was mit Lightpainting“ machen. Wer kann da schon Nein sagen?!

Also habe ich ihnen die Kamera entsprechend eingestellt und sie haben, zusammen mit dem regionalen Jugend-Diakon, in der Osternacht einen Engel über dem Altar schweben lassen 😉

https://www.kirche-hamburg.de/gemeinden/ev-luth-emmaus-kirchengemeinde-hinschenfelde.html

Notre-Dame und die Betriebshaftpflicht

Tragisch, dass Anfang der Woche Notre-Dame in Paris so stark durch ein Feuer zerstört wurde. Glücklicherweise handelt es sich jedoch „nur“ um Sachschaden – wenn auch erheblichen. Und ebenso „glücklicherweise“ gehen die Behörden derzeit von einem Unfall aus und keinem Anschlag:

Laut Staatsanwaltschaft geht es um „unbewusste Zerstörung“ durch Feuer

Bauarbeiten sind vermutlich die Ursache des Brandes.

Und da kommt bei mir die drängende Frage auf, ob so einen Unfall wohl eine Betriebshaftpflichtversicherung abdeckt? Und wie hoch sind eigentlich die Prämien für eine Versichung, wenn der Schaden mehrere Hundert Millionen Euro betragen kann?

Natürlich bin ich versichert. Und DREIKLANG hat auch noch keinen Auftrag in Notre-Dame ausgeführt (und wird es wohl auch so bald nicht tun). Aber in Kirchen sind wir durchaus tätig. Und in Hotels, Kongresszentren, Museen…

In unserer Betriebshaftpflichtversicherung sind Deckungssummen angegeben in schwindelerregender Millionen-Höhe. Für Notre-Dame würde es nicht reichen, für ein Hotel vermutlich schon. Die Versicherungsprämie dafür ist allerdings auch sehr ordentlich 😮
Da muss „Oma lange für stricken“…

Und damit sind wir beim Kern meiner Überlegungen

Wie viele (kleinere) Dienstleistungsunternehmen in der Veranstaltungsbranche leisten sich eine ordentliche Deckungssumme ihrer Betriebshaftpflichtversicherung?

Wie schnell führt eine kleine Unachtsamkeit zu großem Schaden. Bei vielen Freelancern oder „Billiganbietern“ in der Branche wage ich zu bezweifeln, dass sie ausreichend abgesichert sind. Und dann bleibt der Geschädigte ggf. auf seinen Kosten sitzen oder ist gar ruiniert…

Qualität hat ihren Preis – auch in solchen Details.

Freiwillige Selbstbeschränkung

Keine Models auf Gleisen!

Gleise gelten als Symbol für Reisen, Fernweh, Sehnsucht. Allerdings auch für den Lebensweg schlechthin. Hier natürlich Liebe, Freundschaft, Unzertrennlichkeit, Treue, etc. Und damit sind sie ein häufig genutztes romatisches Photomotiv. Gern mit Models drauf, die die Gleise entlang schlendern oder auf dem Gleisbett träumen.

Hand aufs Herz:
Alle Photographen haben solche Bilder schon mal gemacht oder würden sie gerne mal machen!

Nun habe ich einen Freund, der reagiert da ziemlich allergisch. Er musste nämlich mal als Fotojournalist einen ICE-Unfall mit Personenschaden dokumentieren…

Klar, wir sind alle erwachsene Menschen und können abschätzen, ob Gleise „totgelegt“ sind oder nicht. Niemand von uns wäre so leichtsinnig, auf genutzten Gleisen Bilder zu machen.

Aber unsere Photos im Netz regen zum Nachmachen an:
Info-Seite der Deutschen Bahn

Gerade Girlies in der Pubertät lieben es, romantische Bilder „wie die Models“ zu knipsen. Gerne auch als Selfie.

Und weil wir nicht bei Rot über die Ampel gehen, wenn Kinder zuschauen, sollten wir auch keine Bilder im Netz zeigen mit Menschen auf oder an Gleisen.

Kinder können ggf. nicht abschätzen, wie groß die Gefahr wirklich ist!