Aktuelles

Familienfotos

Letztes Wochenende hatte ich mal wieder den Auftrag, Fotos einer Familie zu machen. Vier Generationen wollten sich bei Ur-Oma einfinden und in unterschiedlichen Zusammensetzungen abgelichtet werden. Bis hin zum Gruppenfoto „mit allen“.

Da ich nicht wusste, was mich an Räumlichkeiten und Lichtverhältnissen erwartet, habe ich mal das „ganz große Besteck“ mitgenommen (siehe oben).

Glücklicherweise war es trocken, so dass wir bei Ur-Oma im Garten fotografieren konnten und sich das eingesetzte Equipment auf einen Aufhellblitz beschränkt hat.

Also vergeblich gepackt. Aber wie sagte mein Freund Sven immer:
„Haben ist besser als Brauchen!“
Recht hat er…

Insgesamt war es ein fröhlicher Vormittag mit tollen Ergebnissen (die ich aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen hier nicht zeigen kann).

🙂

Oster-Evangelium

Der Engel aber sagte zu den Frauen:
Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.

Im Sommer habe ich mit den Jugendlichen der Region im Zeltlager einen Abend mit Lightpainting verbracht:

Zu Ostern gab es nun ein „Stay & Pray“ in unserer Kirche.

Dabei wird nicht nur besinnlich über Gott und die Welt nachgedacht („pray“), sondern auch handfest kreativ gearbeitet.

Und nun wollten die Jugendlichen ganz kurzfristig „wieder was mit Lightpainting“ machen. Wer kann da schon Nein sagen?!

Also habe ich ihnen die Kamera entsprechend eingestellt und sie haben, zusammen mit dem regionalen Jugend-Diakon, in der Osternacht einen Engel über dem Altar schweben lassen 😉

https://www.kirche-hamburg.de/gemeinden/ev-luth-emmaus-kirchengemeinde-hinschenfelde.html

Notre-Dame und die Betriebshaftpflicht

Tragisch, dass Anfang der Woche Notre-Dame in Paris so stark durch ein Feuer zerstört wurde. Glücklicherweise handelt es sich jedoch „nur“ um Sachschaden – wenn auch erheblichen. Und ebenso „glücklicherweise“ gehen die Behörden derzeit von einem Unfall aus und keinem Anschlag:

Laut Staatsanwaltschaft geht es um „unbewusste Zerstörung“ durch Feuer

Bauarbeiten sind vermutlich die Ursache des Brandes.

Und da kommt bei mir die drängende Frage auf, ob so einen Unfall wohl eine Betriebshaftpflichtversicherung abdeckt? Und wie hoch sind eigentlich die Prämien für eine Versichung, wenn der Schaden mehrere Hundert Millionen Euro betragen kann?

Natürlich bin ich versichert. Und DREIKLANG hat auch noch keinen Auftrag in Notre-Dame ausgeführt (und wird es wohl auch so bald nicht tun). Aber in Kirchen sind wir durchaus tätig. Und in Hotels, Kongresszentren, Museen…

In unserer Betriebshaftpflichtversicherung sind Deckungssummen angegeben in schwindelerregender Millionen-Höhe. Für Notre-Dame würde es nicht reichen, für ein Hotel vermutlich schon. Die Versicherungsprämie dafür ist allerdings auch sehr ordentlich 😮
Da muss „Oma lange für stricken“…

Und damit sind wir beim Kern meiner Überlegungen

Wie viele (kleinere) Dienstleistungsunternehmen in der Veranstaltungsbranche leisten sich eine ordentliche Deckungssumme ihrer Betriebshaftpflichtversicherung?

Wie schnell führt eine kleine Unachtsamkeit zu großem Schaden. Bei vielen Freelancern oder „Billiganbietern“ in der Branche wage ich zu bezweifeln, dass sie ausreichend abgesichert sind. Und dann bleibt der Geschädigte ggf. auf seinen Kosten sitzen oder ist gar ruiniert…

Qualität hat ihren Preis – auch in solchen Details.

Freiwillige Selbstbeschränkung

Keine Models auf Gleisen!

Gleise gelten als Symbol für Reisen, Fernweh, Sehnsucht. Allerdings auch für den Lebensweg schlechthin. Hier natürlich Liebe, Freundschaft, Unzertrennlichkeit, Treue, etc. Und damit sind sie ein häufig genutztes romatisches Photomotiv. Gern mit Models drauf, die die Gleise entlang schlendern oder auf dem Gleisbett träumen.

Hand aufs Herz:
Alle Photographen haben solche Bilder schon mal gemacht oder würden sie gerne mal machen!

Nun habe ich einen Freund, der reagiert da ziemlich allergisch. Er musste nämlich mal als Fotojournalist einen ICE-Unfall mit Personenschaden dokumentieren…

Klar, wir sind alle erwachsene Menschen und können abschätzen, ob Gleise „totgelegt“ sind oder nicht. Niemand von uns wäre so leichtsinnig, auf genutzten Gleisen Bilder zu machen.

Aber unsere Photos im Netz regen zum Nachmachen an:
Info-Seite der Deutschen Bahn

Gerade Girlies in der Pubertät lieben es, romantische Bilder „wie die Models“ zu knipsen. Gerne auch als Selfie.

Und weil wir nicht bei Rot über die Ampel gehen, wenn Kinder zuschauen, sollten wir auch keine Bilder im Netz zeigen mit Menschen auf oder an Gleisen.

Kinder können ggf. nicht abschätzen, wie groß die Gefahr wirklich ist!

„Heute ist der Tag des Aufbruchs“

…und das im mehrfachen Wortsinn!

Neulich habe ich ja schon mal etwas über 100V-Technik geschrieben:

Heute habe ich nun eine rechte alte Beschallungsanlage in einer Kirche, klar: 100V-Technik, für einen Festgottesdienst um moderne Technik erweitern dürfen. War ein wenig abenteuerlich, aber hat funktioniert.

Die Paul-Gerhardt-Kirche in Wilhelmsburg wurde entwidmet und die Gemeinde wird zukünftig in der Nachbarkirche mit schönem, neuen Gemeindezentrum ihr Zuhause finden. Für den Pastor somit ein „Tag des Aufbruchs“…

Und auch für DREIKLANG ein Tag des Aufbruchs. Das neue Auto ist da!

Ihr erinnert euch? Vor über vier Monaten hat mir jemand das DREIKLANG-Mobil zerstört:

Nun gibt es endlichen einen neuen. Heute war die erste Dienstfahrt.

Und wer genau hingeschaut hatte konnte das neue DREIKLANG-Mobil in einem NDR-Beitrag über die Paul-Gerhardt-Kirche entdecken…

Hier noch der Link zur kompletten Info-Seite beim NDR…

NDR-Beitrag: Kirche weicht Wohnungen

Home-Shoot

Vielen Menschen ist es unangenehm, zu einem Photographen ins Studio zu gehen.

Oder wir haben Bildideen, die bei ihnen zuhause am besten umzusetzen sind.

Für mich als Photographen ist es immer ein besonderer Vertrauensbeweis, wenn meine Kunden mich in ihre ganz private Umgebung einladen, um sie dort ebenso privat und intim zu photographieren.

100V-Technik

Es gibt sie noch, die fast schon historische „100V-Technik“ 😉

Das Prinzip ist ja eigentlich gar nicht blöd…
Ein Leistungssignal wird hoch transformiert auf ca. 100V und kann dann mit sehr geringen Verlusten über sehr dünne Leitungen (Stichwort „Klingeldraht“) über weite Strecken transportiert werden. P = U x I. Hohe Spannung U heißt bei gleicher Leistung P es fließt ein niedriger Strom I. Was wenig Leitungsverluste bedeutet und keinen großen Leiterquerschnitt benötigt. Am anderen Ende wird das Signal wieder herunter transformiert und treibt dann ganz normal die Lautsprecher.

Dumm nur, dass diese doppelte Transformation einerseits Leistung frist und andererseits nicht klangneutral stattfindet.

Diese Technik wurde viel genutzt und verbaut, als vor etwa einem halben Jahrhundert erste Beschallungsanlagen in Kirchen, Museen, etc. Einzug hielten. Damals war der Klang von Beschallungsanlagen eh nicht sonderlich gut, so dass die doppelte Transformierung auch nicht mehr ins Gewicht fiel.

Heute finden wir nun leider immer noch in vielen Kirchen 100V-Technik vor, weil die alten „Klingeldrähte“ noch liegen. Und der Aufwand, eine komplette Kirche mit Lautsprechern an jeder Säule mit neuen Leitungen größeren Querschnitts zu verkabeln, ist einfach enorm hoch und teuer.

Deshalb haben mein Kollege und ich soeben wieder einmal eine uralte 100V-Anlage reaktiviert und nach den besten Möglichkeiten eines viele Jahrzehnte alten „Technik-Puzzles“ (man könnte auch sagen „historisch gewachsen“) eingestellt. In ein paar Wochen ist die erste große Bewährungsprobe der reaktivierten Anlage. Da hoffen wir mal, dass alles durchhält. Und dann wird das wohl eine Baustelle werden, auf der wir so nach und nach einiges modernisieren müssen…

spontan

Mein Freund Achim hat Männerschnupfen und hat mich gestern gefragt, ob ich ganz spontan eine Band für ihn fotografieren kann, die abends auftritt…

Klar, ich hatte die paar Stunden am Abend Zeit und ehrliche Strom-Gitarren-Mucke ist ja mein Ding!

Also Stöpsel in die Ohren und eine Stunde „Bull´s Inch“ angetan. Rockt, was die Jungs da machen!

Jetzt schnell die Bilder auf den Server stellen, damit sie irgendwann zur Band kommen. Und wenn ich etwas Zeit habe wird vielleicht das eine oder andere auch hier in meiner Galerie „Künstler“ auftauchen – die Freigabe dazu haben mir die Musiker erteilt.

Cooler Abend – Dankeschön dafür!